Die Geschichte der Thüringer Landesstipendien für Bildende Kunst

1997 werden erstmals neun "Arbeitsstipendien für Bildende Kunst" vergeben - sechs Jahresstipendien und drei Halbjahresstipendien. Initiator und ausführender Manager bis 2018 ist der Referent André Schubart vom damaligen Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK), der heutigen Thüringer Staatskanzlei.

1998 werden sechs Jahresstipendien ausgelobt.

1999 werden vier Jahresstipendien bereitgestellt, um das Arbeitsstipendium als langfristige Förderung zu etablieren. Die Jurierungen nimmt der amtierende Kunstbeirat des Landes vor, der alle zwei Jahre wechselt.

2002 wird erstmals eine Ausstellung mit dem Titel "StipVisite" für die Landesstipendiaten ausgerichtet, die in der Mühlhäuser Allerheiligenkirche gezeigt wird.

2003 beginnt die Ausschreibung in Kooperation mit der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung (SV), namentlich Dr. Rolf Luhn. Die Ausstellungen erfolgen weiterhin in der Mühlhäuser Allerheiligenkirche.

2006 wird die Ausstellung "StipVisite" für die folgenden fünf Jahre in den Thüringer Landtag verlegt.

2011 ff. findet die "StipVisite" im Neuen Museum Weimar einen modernen repräsentativen Ausstellungsort.

2012 wird das Stipendium für die Künstler neu reguliert. Die Ausschreibung beinhaltet fortan zwei Jahresstipendien, die mit je 10.000 €, einer Ausstellung und einer Broschüre dotiert sind.

2014 wird Dr. Verena Titze-Winter die neue Ansprechpartnerin in der SV.

2015 gibt der Verband Bildender Künstler Thüringen (VBKTh), der die Stipendien von Anfang an als Interessenvertreter begleitet, einen Katalog heraus, der die Künstler der Arbeitsstipendien von 1997 bis 2011, die keinen eigenen Katalog erhalten haben, zusammenfasst.

2015 zieht wegen Umbaumaßnahmen die Ausstellung "StipVisite" in die Erfurter Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken um. Seitdem wird sie von Susanne Knorr, Kuratorin an den Erfurter Museen, organisiert und umgesetzt.

2018 fällt die Ausschreibung der Arbeitsstipendien an die Kulturstiftung des Freistaates Thüringen mit der neuen Geschäftsführerin Ute Edda Hammer, die Kooperation mit der SV bleibt weiterhin bestehen.

2019 erfolgt die Ausschreibung unter dem Titel "Landesstipendien für Bildende Kunst". Die Auswahl der Stipendiaten wird durch die Fachjury Bildende Kunst der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen ermittelt:

  • Prof. Jana Gunstheimer, Experimentelle Malerei und Zeichnung, Bauhaus-Universität Weimar
  • Dr. Roland Krischke, Direktor Lindenau-Museum Altenburg
  • Dr. Agnes Matthias, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • Prof. Dr. Kai-Uwe Schierz, Direktor der Erfurter Museen
  • Dr. Verena Titze-Winter, Leiterin Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung

Moderiert wird die Jurysitzung von Ute Edda Hammer, Geschäftsführerin der Kulturstiftung.

Seit 1997 wurden insgesamt 85 Stipendien vergeben, an 46 Künstlerinnen und 39 Künstler.

Die Auflistung der Preisträger finden Sie hier.

  • Haus zur Goldenen Schelle
    Hauptmarkt 40
    99867 Gotha

  • +49 (0)361 302540 - 0

  • +49 (0)361 302540 - 99

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